[zur Übersicht]
Kunst in der Sekundarstufe II
Jahrgangstufen 11.1 und 11.2
- 11.1 Elementare Gestaltungsmomente in der Zeichnung
- Zeichnen, verschiedene Zeichenweisen und Zeichenmaterialien erproben
- Darstellung von Menschen in der Zeichnung, evtl. auch Selbstdarstellung
- Aufarbeitung von Gestaltungsfähigkeiten beim Zeichnen
- Funktionen von Linie, Fläche, Raum ; verschiedene künstlerische Positionen kennenlernen und erproben
- Aufarbeitung und Systematisierung von Fachsprache und Interpretationsmethoden
- Einüben werkimmanenter Analysemethoden an Beispielen aus der Kunstgeschichte / Kennenlernen und Anwenden von gestalterischen Methoden der Annäherung an Kunstwerke
- schriftliche Hausaufgaben und Kurzreferate
- interpretierende selbstständige Zeichnung zu vorgegebenem Thema aus Lebenswirklichkeit der Schüler
[zum Seitenanfang]
- 11.2 Farbe, Licht und Raum
- experimenteller Umgang mit Farbe als Ausdruck synästhetischer Erfahrungen
- subjektive Farbharmonien erstellen; Farben durch praktische Übungen genau wahrnehmen
lernen
- Gesetze der Farbe, Farbpsychologie,Symbolfarben
- Funktion von Farbe, Licht und Raum in der Malerei (Lokalfarbe/Erscheinungsfarbe;
Eigenlicht/ Beleuchtungslicht; verschiedene Mittel der Raumdarstellung)
- Bilder aus der Kunstgeschichte und auch eigene Bilder auf der Grundlage verschiedener Interpretationsmethoden entschlüsseln lernen; praktisch-rezeptive Methoden der Annäherung an Kunstwerke anwenden lernen
- Referate, Analyse und Interpretation einzelner Kunstwerke
- schriftliche und gestalterische Hausaufgaben
- Malen zum Thema 'Mensch und Raum'
[zum Seitenanfang]
Jahrgangstufen 12 & 13
Die obligatorischen Unterrichtsinhalte ergeben sich aus den jeweiligen Vorgaben für das Zentralabitur.
Wir ziehen folgende Reihenfolge vor:
| 12.1 | Naturalismuskriterien nach G.Schmidt, Abstraktion als Methode der Ausdruckssteigerung im Sinne expressiver Tendenzen in Malerei, Grafik und Plastik am Beispiel des Expressionismus ('Die Brücke', 'Der blaue Reiter'); Abstraktion als Veranschaulichung übergeordneter geistiger Zusammenhänge in romanischen Figurendarstellungen z.B. in der Buchmalerei
|
| 12.2 | Abstraktion als Veranschaulichung von individuell als wesentlich erkannten Merkmalen der sichtbaren Wirklichkeit im Bereich der Plastik Rodin, Moore, Brancusi; Abstraktion als Veranschaulichung übergeordneter geistiger Zusammenhänge in der romanischen Plastik
|
| 13.1 | Abstraktion als Veranschaulichung übergeordneter geistiger Zusammenhänge in der amerikanischen Pop-Art
|
| 13.2 | ein frei gewähltes Thema
|
[zum Seitenanfang]
Kunstwissenschaftliche Methoden:
- werkimmanentes Rezeptionsverfahren als Basis einer Interpretation
- praktisch-rezeptive Verfahren als Methoden der Bildanalyse (Perzeptbildung, Kompositionsskizzen und andere Strukturskizzen)
- Methoden der Kunstbetrachtung unter Nutzung werkexterner Quellen
© FK Kunst des Städt. Görres-Gymnasiums Düsseldorf